Nirgendland

In der Wort-Nuss-Schale U-TOPOS, Utopia, liegt neben "Nirgendland" die Einflüsterung einer genaueren Topographie. Deshalb durchbrachen die alten Erdichter von Harmoniestaaten die Schallmauer der unvollkommenen Wirklichkeit und verpflanzten ihre Utopien auf Inseln, Sonne, Mond und Sterne. Denn irgendwo muss Nirgendwo doch sein, Landkarten mußte es dort so zuverlässig geben wie Berichte und Gemälde. Exakt liegt Utopia im Schnittpunkt des verlorenen Paradieses, des Goldenen Zeitalters, der Insel der Seeligen und der machbaren Wohlstandsreiche. …
(Eugen Skasa-Weiß)
Nie mandsl and

Katalog
(No Man’s Land –Terrain neutre)

Texte: Andrea Dreher, Gerhard van der Grinten
Text: deutsch/englisch/französisch
128 Seiten mit 85 farbigen Abbildungen
23 x 27 cm. Leinen mit Schutzumschlag

Ernst Wasmuth Verlag GmbH & Co. Tübingen • Berlin
ISBN: 978 3 8030 3346 8

Preis: 24.80 € inkl. MwSt. zzgl. Versand

Hemmungslos entleert Johannes Braig Farbtöpfe auf Leinwände, tiefgründig banalisiert er Weisheiten der „Aktivitätsmaschinerie“ des Kunstbetriebs. Zudem schafft er eine ästhetisierende Figuration, in der er sich bewusst an das oberschwäbische Barock anlehnt.
Was auf den ersten Blick als nicht zu vereinender Gegensatz erscheint, verbindet sich bei ihm zu einer spannungsreichen Symbiose. Das Buch Niemandsland zeigt einen Überblick seiner künstlerischen Arbeit der letzten zehn Jahren.